Vorstellung der Initiativen

KooLawi OG (Eggersdorf bei Graz, STM)

Die KooLawi OG ist ein landwirtschaftlicher Betrieb in Eggersdorf bei Graz, der auf die Erzeugung biologischer Lebensmittel und die Förderung regionaler Wertschöpfungsketten spezialisiert ist. Das Unternehmen fungiert als ökologische Infrastruktur für das angrenzende Wohnprojekt KooWo (Kooperatives Wohnen) sowie für die umliegende Region.
Der Fokus der Bewirtschaftung liegt auf dem professionellen Anbau von biologischem Gemüse und pflanzlichen Erzeugnissen. Die Produktion orientiert sich an agrarökologischen Prinzipien, die auf den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und die Förderung der Biodiversität abzielen. Durch die kleinstrukturierte Bewirtschaftung wird eine effiziente und ressourcenschonende Lebensmittelversorgung sichergestellt.
KooLawi basiert auf dem Modell der kooperativen Bewirtschaftung. Ziel ist es, die Distanz zwischen Produktion und Konsum zu minimieren. Der Betrieb ist eng mit der sozialen Gemeinschaft vor Ort verknüpft, wobei Transparenz in der Erzeugung und Mitwirkung der Beteiligten zentrale Säulen bilden. Damit dient KooLawi als Praxisbeispiel für eine zukunftsfähige, resiliente Landwirtschaft, die ökonomische Produktivität mit ökologischer Verantwortung und sozialer Einbindung verbindet.

ReBoLa (St. Ruprecht bei Villach, KTN)

Das Regenbogenland ist 2007 auf Initiative der Evangelischen Pfarrgemeinde St. Ruprecht bzw. des damaligen Pfarrers Norman Tendis gegründet worden.

Obwohl das ca. 9000m² große Areal über eine Gewerbewidmung verfügt und verkehrstechnisch sehr günstig liegt, hat sich die Pfarrgemeinde dafür entschieden, hier einen Gemeinschaftsgarten entstehen zu lassen. Seither versuchen wir das Regenbogenmotto „Vielfalt statt Einfalt“ zu leben und sehen uns als „Garten mit Nährwert und Mehrwert“. Der Ort der Begegnung ist rund um die Uhr öffentlich zugänglich.

2008 wurde eine Linde gepflanzt, die inzwischen schon reichlich Schatten spendet und so etwas wie Dorfplatzcharakter entstehen lässt.

Es folgte 2009 die Anlage einer Streuobstwiese, bestehend aus 30 Obstbäumen, großteils Sortenraritäten.

Mittlerweile finden sich auf dem Gelände auch eine solidarische Landwirtschaft, ein upgecycelter 32m langer Multifunktions-Tunnel inklusive Küche, ein naturnaher Spielplatz, ein Fußballplatz, ein Tischtennistisch, ein Kräuterschaugarten, zahlreiche Bienenvölker sowie eine Hühnerschar.

Das Herzstück der Anlage ist der Interkulturelle Garten, der 2013 erstmals seine Pforten geöffnet hat. Seither haben hier Menschen aus über 30 Nationen kleine Parzellen gepachtet, um ihr eigenes Gemüse anzubauen und auf diese Weise, Wurzeln in der Fremde zu schlagen.

Von Anfang an haben wir uns auch auf vielfältige Weise der Bildungsarbeit verschrieben, indem wir beispielsweise im Rahmen diverser Workshops Impulse zu einer Stärkung des Umweltbewusstseins und zur Pflege eines nachhaltigen Lebensstils geben (z.B. „Körbe flechten“, „Sensen“). Hierbei stand von je her auch immer wieder die Kooperation mit Schulen im Fokus. Die jahrelangen Erfahrungen mündeten 2020 schließlich in das Konzept eines Projektes namens „ReBoLa macht Schule“, das sich seither sowohl bei den PädagogInnen als auch den Volksschulkindern großer Beliebtheit erfreut.

Seit 2014 wird das Regenbogenland als Verein geführt. Gerne schauen wir über den eigenen Gartenzaun hinaus und sehen uns als Teil der Gemeinschaftsgarten-Bewegung in Österreich und der ganzen Welt.

Video über die Intiative: https://www.youtube.com/watch?v=MrKXxY3kcew
Link zur Website: www.rebola.at

Belehof (Rutzenmoos bei Vöcklabruck, OÖ)

Infos coming soon 

Link zur Website: https://www.belehof.at/